Bisher habe ich ja alles mit links weg gesteckt, war klar das irgendwann das Erwachen kommt.
Pammy kam am Sonntag pünktlich um mich zum Klinikum zu bringen, wir ganz entspannt losgefahren. Entspannt, wenn man von den rasenden Kopfschmerzen absieht, die ich hatte. Aber das Wetter total diesig, ich dachte es liegt vielleicht daran. auf dem Weg ins Gebäude merkte ich das ich noch kraftloser als sonst war. Ok, es war die Tage vorher auch ein bisschen viel. Wir also die Südmagistrale langmaschiert, da musste ich schon zweimal Pause machen. Ungefähr auf der Hälfte ist der Friseur, ich erzählte Pammy von dem schicken Hut den die da auf dem Ständer haben.
Besser: ich versuchte zu erzählen. Irgendwie sprach ich plötzlich sehr undeutlich, ging nicht besser. Ich musste dann wieder stehen bleiben und dachte nur bitte nicht jetzt. Ich will erst auf Station sein. Aber keine Chance. Pammy setzte mich dann auf die Bank und dann ging es schon los. Ein Krampfanfal,. aber diesmal viel heftiger als beim ersten Mal. Pammy völlig aufgelöst, rief nach einem Arzt, ein Pfleger kam dann auch gleich und sagte Arzt kommt gleich. Die beiden sagten immer wieder ich solle atmen, scheinbar hatte ich das nicht. Wie auch immer. Auf jeden Fall muss ich dann eine ganze Weile weggetreten gewesen sein, ich kam in der Notaufnahme wieder zu mir, in Flügelhemdchen und Pampers, über meinem Gesicht ein netter Arzt der mich irgendwas fragte. Ich war sehr erleichtert das ich antworten konnte. Pammy sah furchtbar aus. Ich hatte einen Zugang an der Hand, eine Infusion hing über mir.... und ich fands einfach nur doof. Musste das nun sein?
Als ich endgültig wieder stabil war, haben sie mich auf Station gebracht. Seitdem bekomme ich ein zusätzliches Medikament zum Orfiril, Kreppa. muss gleich mal schauen, ich glaube das ist ohne Valporinsäure. Ich hatte dem Arzt gesagt das der Spiegel mal zu hoch war. Montag haben sie dann Blut gezogen, und er war wieder hoch, 107 diesmal. aber beim ersten mal war er 110, also denk ich mir mal das war nicht die Ursache. Dafür sprich auch die Heftigkeit des Anfalls. Ich bin einigermaßen beunruhigt. Ich brauch das jetzt nicht öfter, wirklich nicht.
Heute morgen war ich ja bei Schröder mit Oma. Habe mir gleich ein Rezept für Kreppa geben lassen. Leider ist Frau Rauch bis 17. in Urlaub, nun ja, hilft ja nix. Schröder meint ich soll sie nach einem Notfallmedikament für künftige Anfälle fragen.
Nun habe ich es sechs Monate ohne Symptome geschafft, eigentlich sollte ich zufrieden sein. Irgendwann musste es ja mal losgehen. Mit Matthias habe ich vorhin auch telefoniert, er sagte mir noch, wenn einmal am Hirn operiert wurde ist eben die Gefahr eines Krampfanfalls für immer gegeben. Also muss es nicht vom Tumor kommen.
Ach ja, der PET Scann. Auch eher unlustig. Ich habe vom Krampfen Muskelkater von der Kopfhaut bis in den kleinen Zeh. einfach ALLES tut mir weh. Dazu starke Rückenschmerzen. Und ich kam gestern erst gegen 15 Uhr dran. Hunger und Durst wie verrückt. Und dann eine dreiviertelstunde in komischer Position, total verkeilt in dem CT bewegungslos liegen. Selten habe ich so geheult. Aber die Bilder sollen was geworden sein. Gut, dann war es nicht umsonst. Ausgewertet werden sie heute in der Tumorkonferenz, ich bekomme dann einen Anruf, wann auch immer.
Also warten wir mal wieder.
Dienstag, 8. November 2011
Sonntag, 6. November 2011
Verlauf - Und noch einmal mit Anlauf
Also dann bin jetzt mal wieder dabei die Hühner zu satteln. Kurz nach drei kommt Pammy und bringt mich hin. Ich bin wieder gemäßigt aufgeregt, wie am Donnerstag. Aber ich muss auch zugeben, das ich nun ein Ergebnis will. Egal welches. Bisschen angespannte Situation eben. Es ist alles noch im grünen Bereich, aber ich merke das ich leicht gestresst bin.
Was ich genieße ist das ich vorbereitet ins KH gehe, ich kann hier meine Sachen, die mir im Falle eines Falles nachgebracht werden müssen, in Ruhe herrichten, alles bedenken. Diesmal gehe ich wirklich nur mit kleinem Gepäck bis morgen. Diese blöde Schlepperei kann ich mir sparen. Letzes mal kam es ja dann anders, wenn es diesmal ähnlich geht, bleib ich halt. Na mal schauen.
Bis die Tage dann, winke :-)
Was ich genieße ist das ich vorbereitet ins KH gehe, ich kann hier meine Sachen, die mir im Falle eines Falles nachgebracht werden müssen, in Ruhe herrichten, alles bedenken. Diesmal gehe ich wirklich nur mit kleinem Gepäck bis morgen. Diese blöde Schlepperei kann ich mir sparen. Letzes mal kam es ja dann anders, wenn es diesmal ähnlich geht, bleib ich halt. Na mal schauen.
Bis die Tage dann, winke :-)
Freitag, 4. November 2011
Verlauf - Ein Satz mit X
Man gut das ich so flexibel bin :-)
Gestern war ich dann pünktlich im Klinikum, zugegeben doch ein wenig aufgeregt. Aber das ist wohl verständlich. Nette Aufnahme, die Schwestern und Pfleger die mich vom Mai noch kannten, haben mich sogar wieder erkannt, das war schön. Ich habe mich gleich wieder sehr wohl gefühlt. Ein paar neue AIP'ler, ein paar alte Ärzte, alle nett, wie erwartet. Dann erst einmal das übliche, Blutabnahme, Blutsruck und so weiter. Neurologische Untersuchung, die der Arzt dann später nochmal vertieft hat. Das meine linke Seite ein ganz klein wenig hinterher ist hatte ich ja schon gemerkt, aber er hat nichts gesagt (Jungspund) und ich auch nicht.
Gefühlt 98 mal drauf hingewiesen worden das ich nüchtern bleiben muss wegen der Untersuchung. Nun ja. Dabei habe ich auch erfahren das das Personal schon verwundert ist. Normal haben sie im Jahr so 2 - 3 Patienten die für dieses PET CT da sind, und für Freitag waren nun drei auf einen Schlag geplant. Ok, ich wollte nur früh dran kommen, Hunger amacht böse :-).
Schlecht geschlafen, also alles wie immer. Aber viel geschlafen, konnte morgens nach der Visite auch gleich wieder einschlafen. Gegen halb 9 kam dann das Frühstück für meine nette Zimmergenosssin, ein sehnsüchtiger Blick von mir... und dann kam der Stationsarzt. Um mir mitzuteilen das die einzige Maschine in Deutschland die das Kontrastmittel herstellen kann (in Erlangen) kaputt ist, was für mich bedeutet das ich wieder nach Hause kann. Ich erst einmal nach Frühstück verlangt, klar.
Dann habe ich doch noch einen Termin bekommen: Montag um 9 Uhr, nüchtern. Ob nur ambulant oder stationär sollte vom Ergebnis der Untersuchung abhängen. Man gut das ich so flexibel bin. Kaum zuhause, klingelt das Telefon: Dr. Knappe hat aus Sicherheitsgründen beschlossen, mich (die anderen wohl auch) schon am Sonntag aufzunehmen. Alos werde ich am Sonntag um 16 Uhr dort wieder einchecken, Untersuchung dann wieder am Montag, WAHRSCHEINLICH. Den Wirbel mit der Krankenkasse heute morgen hätte ich mir also schenken können.
Dann warten wir also mal ab.
Hier noch was nettes, nicht im Zusammenhang mit dem oben beschriebenen, einfach mal so:
Wenn Dir das Leben in den Arsch tritt...nutze den Schwung um vorwärts zu kommen...
Wenn Dir das Leben Zitronen bietet...frag nach Tequila und Salz,Ramazzotti oder Mineralwasser ;-)...
Wenn jemand zu Dir sagt: "Die Zeit heilt alle Wunden ."...hau ihm in die Fresse und sag : "Warte ist gleich wieder gut!!! ;)...
Wenn Dir jemand sagt:"Du bist das Letzte ...",dann grins und sag: "Ich weiss...Das Beste kommt immer zum Schluss !!! ;-) ...
Gestern war ich dann pünktlich im Klinikum, zugegeben doch ein wenig aufgeregt. Aber das ist wohl verständlich. Nette Aufnahme, die Schwestern und Pfleger die mich vom Mai noch kannten, haben mich sogar wieder erkannt, das war schön. Ich habe mich gleich wieder sehr wohl gefühlt. Ein paar neue AIP'ler, ein paar alte Ärzte, alle nett, wie erwartet. Dann erst einmal das übliche, Blutabnahme, Blutsruck und so weiter. Neurologische Untersuchung, die der Arzt dann später nochmal vertieft hat. Das meine linke Seite ein ganz klein wenig hinterher ist hatte ich ja schon gemerkt, aber er hat nichts gesagt (Jungspund) und ich auch nicht.
Gefühlt 98 mal drauf hingewiesen worden das ich nüchtern bleiben muss wegen der Untersuchung. Nun ja. Dabei habe ich auch erfahren das das Personal schon verwundert ist. Normal haben sie im Jahr so 2 - 3 Patienten die für dieses PET CT da sind, und für Freitag waren nun drei auf einen Schlag geplant. Ok, ich wollte nur früh dran kommen, Hunger amacht böse :-).
Schlecht geschlafen, also alles wie immer. Aber viel geschlafen, konnte morgens nach der Visite auch gleich wieder einschlafen. Gegen halb 9 kam dann das Frühstück für meine nette Zimmergenosssin, ein sehnsüchtiger Blick von mir... und dann kam der Stationsarzt. Um mir mitzuteilen das die einzige Maschine in Deutschland die das Kontrastmittel herstellen kann (in Erlangen) kaputt ist, was für mich bedeutet das ich wieder nach Hause kann. Ich erst einmal nach Frühstück verlangt, klar.
Dann habe ich doch noch einen Termin bekommen: Montag um 9 Uhr, nüchtern. Ob nur ambulant oder stationär sollte vom Ergebnis der Untersuchung abhängen. Man gut das ich so flexibel bin. Kaum zuhause, klingelt das Telefon: Dr. Knappe hat aus Sicherheitsgründen beschlossen, mich (die anderen wohl auch) schon am Sonntag aufzunehmen. Alos werde ich am Sonntag um 16 Uhr dort wieder einchecken, Untersuchung dann wieder am Montag, WAHRSCHEINLICH. Den Wirbel mit der Krankenkasse heute morgen hätte ich mir also schenken können.
Dann warten wir also mal ab.
Hier noch was nettes, nicht im Zusammenhang mit dem oben beschriebenen, einfach mal so:
Wenn Dir das Leben in den Arsch tritt...nutze den Schwung um vorwärts zu kommen...
Wenn Dir das Leben Zitronen bietet...frag nach Tequila und Salz,Ramazzotti oder Mineralwasser ;-)...
Wenn jemand zu Dir sagt: "Die Zeit heilt alle Wunden ."...hau ihm in die Fresse und sag : "Warte ist gleich wieder gut!!! ;)...
Wenn Dir jemand sagt:"Du bist das Letzte ...",dann grins und sag: "Ich weiss...Das Beste kommt immer zum Schluss !!! ;-) ...
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